BCT bei den Hockenheim Classics 12. – 14. September 2014

Der zweite Lauf dieses Jahr auf dem Hockenheimring gehört nun auch schon der Vergangenheit an. Wie im letzten Jahr auch starteten wir ein zweites Mal in einer Saison am Hockenheimring – dieses Mal allerding in der Motorrad Variante.

Freitag stand bereits ein Freies- und das Zeittraining auf dem Plan. Wie gewohnt haben wir unser Lager auf der Querspange bezogen und uns gewappnet für die Läufe am Freitag. Aber wie bei den letzten Veranstaltungen am Hockenheimring hat Petrus uns Regen mitgebracht. Und so waren die beiden Läufe am Freitag eine regelrechte Regenschlacht. Etwas Öl auf der Strecke verschärften das ganze auch noch…. Am Ende trennt sich bei solchen Bedingungen die “Spreu vom Weizen” und die Startaufstellung war nicht wie gewohnt.

Gerald Dale fuhr gar nicht erst raus in den Regen und platzierte sich so automatisch am Ende des Feldes. Damon Astin hatte sich kurzerhand noch 13″ Yokohama Reifen ausgeliehen, da er keine Regenreifen hatte und platzierte sich damit allerdings nur unweit von den Gruppe I Fahrzeugen entfernt. Auch Herbert Wein stand wie Gerad Dale in der letzten Startreihe, da er im freien Training eine Öl spur erwischte und seinen Wagen Kaltverformte. Aber nach einer Nachtschicht rollte Herbert am Samstag wieder ins Fahrerlager um von hinten das Feld aufzuräumen. Nachdem Thomas Berg, der immer wieder Probleme mit Ölverlust hatte baute für Hockenheim einen komplett neuen Motor auf. Allerdings mit selben Ölverlust…. Also baute er kurzerhand am Freitag den Motor nochmal aus und fand endlich den Grund – ein gerissener Zwischenraddeckel ließ warmes Öl zur Schwungscheibe. Also fuhr er kurzerhand zurück nach Attendorn um Ersatz zu holen um die Läufe am Samstag und Sonntag ohne Ölverlust zu beschreiten.

Das Wetter war weiter unbeständig und die Regenreifen waren teils montiert oder lagen zum Einsatz bereit neben den Autos. Aber zum Lauf am Samstag blieb der Himmel zwar bewölkt aber es blieb trocken. Also ging es mit Slicks auf die Strecke. Der Lauf wurde frei gegeben und wir donnerten die Start / Zielgerade entlang.

Ganz vorne ging es eng zu und nach Überraschungen in der Startaufstellung fuhr neben den schnellen Minis vorne auch ein Simca mit und macht mächtig druck. Durch die starke englische Präsenz machten diese die ersten Plätze unter sich aus. Einzig das Schweizer Team konnte den Speed noch mitgehen.

Das Wetter für den Sonntagslauf hatte sich dann etwas stabilisiert und so wurde der Lauf nach eine schnellen Einführungsrunde freigegeben. In der ersten Runde platze dann der Motor von Phil Harvey vor der Einfahrt in die Sachskurve bei Höchstgeschwindigkeit. Da das Starterfeld noch eng bei einander war wurde es mehr als unübersichtlich als mindestens 6 Autos auf dem Öl neben die Strecke rutschten. Aus der ferne sah man nur eine riesige blaue Wolke und sofort wurde gelb geschwenkt. Auch mit mäßiger Fahrt um die Kurve hatte man mit dem Öl zu kämpfen. Die Rennleitung reagierte schnell und unterbrach den Lauf. Es war fast wie ein Wunder, dass es keine Kollisionen bei diesem durcheinander gab. Der Abbruch lief dann aber nicht so sauber ab, denn viele reagierten auf die rote Flaggen zu spät und überholten noch in der Annahme, dass der Lauf fortgeführt wird. Nach einer Runde sammelten sich dann aber alle Fahrzeuge in der Boxengasse. Nachdem die Strecke gereinigt war wurde der Lauf wieder freigegeben und so ging es in anderer Sortierung wieder auf die Strecke.

Nach dem Neustart verblieb nicht mehr viel Zeit und so ging der Lauf schnell dem Ende zu. Zwei spannende Läufe gingen somit dem Ende zu. Nicht nur, dass Gerald Dale im ersten und zweiten Lauf von ganz hinten sehr weit nach vorn kam auch Damon Astin, der im Mittelfeld startete überquerte sogar bei einem Lauf als erstes die Ziellinie nach Ablauf der 30 Minuten. In der Gruppe I wurden die Plätze der Startaufstellung auch beim Zieleinlauf eingehalten.

Fotos aus Hockenheim
Fotos vom 1. Lauf
Fotos vom 1. Lauf #2
Fotos vom 2. Lauf
Fotos vom 2. Lauf #2
Fotos vom 2. Lauf#3

Somit ging ein spannender vorletzter Lauf zu Ende. Das Saisonfinale am Nürburgring ist schon geplant und so wird es wieder wie im letzten Jahr eine Saisonabschlussfeier im alten Fahrerlager geben. Bis dahin müssen aber noch einige Hand anlegen. Denn nicht nur der Motor von Phil Harvey bedarf es eines grundlegenden Neuaufbaus auch Gerad Dale muss für das Saisonfinale ein neues Triebwerk mitbringen, denn sein Hockenheim Motor brachte ihn so gerade noch ins Fahrerlager….

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