Rückblick ADAC Eifelrennen um den Jan wellem Pokal

Das desjährige ADAC Eifelrennen um den Jan Wellem Pokal liegt hinter uns, und die Boliden sind ausgeladen und werden eifrig für die nächsten Einsätze geprüft, optimiert und instand gesetzt.
Am Donnerstag abend wurden wir mit klassischem Eifelwetter empfangen. Beim lofahren noch T-Shirt Wetter beim ankommen Regen, Regen, Regen. Die Engländer waren gelassen und fragen sich nur warum das englische Wetter jetzt auch in der Eifel einzug gehalten hat. Nunja zum Glück gibt es ja Heizungen um die durchnässten Kleidungsstücke zu trocken, denn bis die Zelte standen dauerte es eine Weile.
Das BCT Zelt hat seit dieser Veranstaltung eine neue Farbe, so wurde das alt betagte weiße Zelt ins Backup verschoben und es gibt ein frisches silbernes Zelt. Gepaart mit den Zelten von Faxe, Klingelmann und Sebastian Wallner hatten wir eine sehr schöne Aufenthaltsstätte für alle willkommenen Gäste und die folgende Abende. Aber dazu später mehr.

BBH_2013-04-20_Sa_TKa_03658_kl


Der Freitag empfing uns dann deutlich schöner – kein Regen, keine nasse Strecke – so konnte das erste freie Training am morgen kommen. Vorher wurde es etwas trubelig, da die offizielle Zeitplanung uns ein freies Training einräumte aber Fahrerbesprechung und technische Abnahme auch noch vorher erfolgen mussten… Im Training konnten sich die Fahrer an die Streckenführung gewöhnen, die ohne den großen Bogen der Mercedes Arena verlief – also die 24h Variante.
Nur ein paar Stunden später folgte dann sogleich das Zeittraining für die Startaufstellung am Samstag. Beide Trainings verliefen weitestgehend unaufällig. Wenn man von ein paar drehern absieht .
Das Ergebnis zeigte dann aber wieder alte Muster. Gerald Dale wieder auf der Pole. Dicht gefolgt von Thomas Klingelhöfer, der bis kurz vor Toreschluss das Training dominierte. Er wurde dann aber auf die Plätze verwiesen und nur ein NSU TT konnte sich unter die Top 6, auf Rang 6 schieben, dicht gefolgt von zwei weiteren Minis.
In den beiden Trainingsläufen konnte dann der zweite Fahrer des M³ Mini Racing Teams auch die ersten Streckenkilometer sammeln und hatte sichtlich spaß dabei. Ein frisch eingebautes Aggregat sorgte (im vergleich zu Hockenheim) für Leistung. Leider fiel der Wagen dann aber in der ersten Runde am Samstag aus, aber Motor Ein/Ausbauen wurde ja schonmal geübt. Schön zu sehen, dass auch die Gruppe I wieder erstarkt ist. So ist mit Jens Hornberger das ehemalig von Marco Teuscher aufgebaute Gruppe I Fahrzeug wieder am Start. Zeitlich bedingt konnte er nur die Trainings fahren, wird uns aber im weiteren Saisonverlauf noch häufiger begenen. Der Gruppe I Renner hat schon so manche Einsätze hinter sich und schon so manchem Fahrer den Start in der BCT ermöglicht. Und auch meine ersten Fussstapfen waren 2010 auf diesem Fahrzeug.
Der erste Wertungslauf startete Samstag morgen um 11 Uhr und die eindringlichen Worte der Rennleitung: “In der ersten Kurve ist es so eng, dass eigentlich nur ein Fahrzeug durchpasst. Denkt daran, passt auf fahrt Vorsichtig in der Kurve” blieben jedem im Gedächnis, als wir nochmal den Schriftzug auf unserem Scheibenaufkleber “Best fun racing” gelsen haben, donnerten die Motoren auf der Start / Zielgeraden los um genau diese Kurve ins visir zu nehmen – alles ging, dank besonnener Fahrweise gut. Es folgte ein spannender erster Wertungslauf und gerade bei den schnellsten um Gerald Dale, Thomas Klingelhöfer, Stephan Keiselt, Gordon Scott und Wolfgang Drixelius ging es flott zu. Gerald konnte dann wegen eines defektes nicht zu ende fahren. Dahinter wurde es etwas ruhiger, vor allem nachdem die Bande auf mein Rücklicht gesprungen ist. Schade, dass es keine Flagge für Kühlwasser auf der Strecke gibt, denn in der Rechts auf die Gegengerade herunter lag ein Froststpopfen gepaart mit einigen Litern Kühlwasser dass mich bei vollgas im 3. Gang doch arg in Bedrängnis brachte und ich froh war nur ein Rücklich eingebüßt zu haben.

In der Gruppe I war das Ergebnis unverändert, nachdem im freien Training, bei Jürgen Kohlhaas noch der Keilriemen schlapp gemacht hat und bei Katja Schygulla die Bremse ein rubbeln zurückmeldeten und Sven-Olaf Homann vergessen hatte zu tanken konnten alle Gruppe I Fahrzeuge zu ende fahren und Jürgen schob sich wieder einmal an Katja vorbei.
Der Samstag abend versprach dann gesellig zu werden. Nich nur, dass der DAMC Freibier (oder wie nennt man das wenn es Alt gibt – Freialtbiet, Freialt, Altfreibier, Altfrei – jedenfalls für umme) beim Düsseldorfer abend ankündigte. Auch Christian Schygulla hat, dank seines runden Geburstages, groß aufgefahren und für alle Gäste Burger gegrillt und kaltes Pils, sowie Havanna bereitgehalten. Und so wurden die neuen Zelte ordentlich voll und der Abend wurde lang. (Danke Christian!) Ein Feuerwerk – ironischer Weise direkt vor den Autos der Freiwilligen Feuerwerk – rundete dann den Abend ab.
Sonntag ging es wieder früh los – 10:55 stand auf dem Plan und alle Fahrzeuge waren wieder pünktlich am Start. Wieder spannende Kämpfe über die gesamte Distance  hinweg. Den Öl-Peilstab des neuen – farblich interessant gestalteten – Renners von Patrick Kühnel hat es raus gehauen und er konnte nicht zu Ende fahren. Die spekatuklärste Szene gab es aber in der Gruppe I als Katja auf die NGK Schikane zugefahren ist, es richtig eng wurde – Lenkung gebrochen – und im Kiesbett landete . Da blieb allen kurz der Atem stehen.

Wieder ein gelungenes Wochenende bei schönem Wetter. Nachts Eifeltypisch kalt, aber alle Läufe trocken und den ein oder anderen konnte man mit Sonnenbrand entdecken. Christian hats mit dem BBQ richtig vor gemacht. Denn so haben Faxe und Leigh sich nicht lumpen lassen anläßlich ihrer Geburstage für ein Big BBQ in Spa einzuladen. Diese tradition sollten wir fortführen, irgendwer wird schon immer Geburstag haben

Hier ein paar Mediale Impressionen:

Unser Medienpartner 1300ccm.de
Fotos von Race-Picture.de 15.06.
Fotos von Race-Picture.de 16.06.
Facebook Galerie

http://www.youtube.com/watch?v=5CbwJpQA3K0

Dieser Beitrag wurde unter 2013, Archiv veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar